Klick auf den Link um mehr zu erfahren!

Das vorerstige Ende des biscuits-Blog

on 6 Juli, 2016 - 18:19

biscuits nutzt den kostenlosen Service von drupalgardens. Da dieser mit 1. August 2016 eingestellt wird, bedeutet das auch das Ende für diesen Blog. Wir wissen derzeit noch nicht, ob wir biscuits auf einer anderen Domain neu starten werden. Vielleicht machen wir das, vielleicht aber auch nicht. 
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Lesern und wünschen alles Gute!

No votes yet
Kategorie: 

Alles wirkt

on 5 April, 2016 - 11:21

Jede Substanz hat eine Wirkung. Für und gegen alles ist irgendein Kraut gewachsen. Kaffee wirkt anders als Kräutertee. Bananen wirken anders als Gurken, doch hat alles seinen ganz eigenen Effekt und das beschränkt sich nicht auf Lebens- & Genussmittel. Auch wir haben einen Effekt, der je nach Stimmung und Tagesverfassung ganz unterschiedlich sein kann. Selbst die banalsten Dinge haben einen Effekt, da auch sie ihre ganz eigene Energie ausstrahlen. Bei elektronischen Geräte kann diese Energie sogar gemessen werden, doch ist hier eigentlich die subtile Energieform gemeint, die durch die Art der Herstellung und die Beschaffenheit von Dingen geprägt wird.

Nichts in dieser Realität ist ohne Wirkung.

Wenn aber alles wirkt, wie wirkungsvoll kann es dann letztendlich sein, die Wirkung von etwas zu nutzen um eine bestimmte Wirkung herbeizuführen, z.B. wenn wir ein Medikament anwenden um eine Krankheit zu heilen? Ist dann die Wirkung des Medikaments plötzlich stärker als die Wirkung von allem anderen, das uns umgibt? Oder ist es nicht vielmehr unser Glaube an die Wirkung des Medikaments, der dessen Wirkung tatsächlich in den Vordergrund stellt bzw. überhaupt erst erzeugt?
Der Glaube versetzt Berge, so heißt es. Die Placebo & Nocebo Forschung hat gezeigt, dass da eindeutig etwas dran ist. Daraus lässt sich folgern und viele Philosophen und spirituelle Meister predigen das schon seit Jahrtausenden: Wir selbst sind die Wirkung.

Das ist die Lösung aller Probleme und sie ist so einfach dass man sie kaum fassen kann.

Deswegen: Geht in Euch, da habt ihr außerdem nicht weit. ;-)

Average: 5 (1 vote)
Kategorie: 

Das Liebe Bewusstsein

on 3 Februar, 2016 - 12:39

Das was die Liebe verhindert ist das Ego. Es begreift nicht das es nicht lieben kann und dennoch behauptet es: "Ich liebe Dich"
Die Liebe ist keine persönliche Eigenschaft, sondern ein Bewusstsein welches dann durch einen strömt wenn das Ego nicht dazwischen steht.
Jeder Besitzanspruch wird mit Liebesentzug "belohnt".

Der Mensch ist seiner Natur nach ein evolutionäres Wesen. Er ist beständig damit beschäftigt sich zu entwickeln und strebt in seinem tiefsten innern ein Leben in und durch die Liebe an. Die Liebe ist keine persönliche Eigenschaft die man wiederentdecken, oder erst in sich entwickeln muss. Die Liebe ist ein Bewusstsein, ein qualitativ guter Zustand unserer Wahrnehmung als Seelenwesen.

Die Liebe ist somit als ein eigenständiges Bewusstsein in uns anzusehen und ist nicht vom Ego abhängig.
Im Gegenteil sogar, wir erleben unsere Liebe dort wo das Ego entweder gerne mitmacht oder sich eben nicht einmischt.

Dieses Bewusstsein liegt in uns verborgen und ist mehr oder weniger ständig präsent. Durch unsere Persönlichkeit wird dieser psychologische Urzustand allerdings überlagert, was wiederum unser Bewusstsein auf das sogenannte Tagesbewusstsein reduziert welches alle Hände voll damit zu tun hat sich als Person kennenzulernen.
Werde ich geliebt so wie ich bin? Und wenn nicht, was muss ich tun um beachtet zu werden?
Solche Überlegungen macht sich unsere Ego-Persönlichkeit in frühen Lebensjahren.

Da der Umgang miteinander wichtig ist, aber unsere Werte leicht bis manisch verrückt wurden, um Lebenswichtige Grundlagen zu schaffen die uns eigentlich dabei helfen sollten das Leben super einfach zu geniessen, wachsen wir regelmäßig unter Persönlichkeiten heran, die für die Liebe immer weniger Zeit haben.

Aus diesem Grund wird sich unsere Persönlichkeit im Aussen anpassen und frühkindliche Verhaltensmuster einstudieren um die Persönlichkeiten die sie umgeben auszutricksen, weil deren Resonanz an Liebe im Alltag in Ach so wichtigen Interessen untergehen.

Nicht nur unser Verhalten, sondern auch unser Denken passt sich daran an. Das Denken wird in den Prozess des Tricksens mit einbezogen und erzeugt bspw. unter Androhung des Verlassenwerdens auch Lügen oder Rechtfertigungen um den Erhalt von Liebe zu sichern.

Auf der Grundlage einer Resonanz unserer Energie fühlen wir uns zu jemand anderen hingezogen und gehen mit Ihm nach einer subtilen Prüfung der Metaebenen eine Beziehung ein. Auch hier wird manchmal das Denken derart gebraucht, um die neue Beziehung nicht zu gefährden. Ehrlich sein, wenn es um Liebeserhalt geht oder die Aussicht darauf besteht, bedeutet manchmal, nicht ganz die Wahrheit zu sagen, oder nach und nach etwas zu offenbaren was vielleicht -wenn zu früh gesagt- den Verlust der Neuen Liebe bedeuten würde.

"Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
"Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.
*Unbekannt*

Wir empfinden die Liebe nicht nur wenn ein Mensch mit uns in Resonanz geht, sondern auch dann, wenn niemand da ist den es zu lieben gibt ausser uns selbst.
In der Wahrnehmung des Egos lebt man oft in den Niedrigkeiten seiner Gewohnheiten und glaubt selber diese Liebe zu sein, die einmal gefühlt werden kann und dann wieder in Zustände wie Unzufriedenheit oder Hass und Wut wechselt. In Wirklichkeit ist man jedoch immer dann und dort durchströmt von Liebe, auch zu uns selbst, wo die Menschlichkeit, also die selbstlose und bedingungslos gelebte Liebe, ein Fundament in uns verfestigt hat.

Es steht geschrieben: Da wo Worte sind ist Mangel.
Je mehr wir von der Liebe beseelt sind, die man im Kontext auch Gott oder die Wahrheit nennt, je beseelter wir fühlen, desto friedvoller sind unsere Gedanken, umso mehr können wir uns selbst und anderen Vergeben. Unser Umgang mit allem was uns begegnet oder widerfährt wird kooperativer und ruhiger.
Sobald wir sprechen oder denken wird das Gefühl des Liebens intellektualisiert, was das Gefühl und die Kraft des Liebens verringert. Wer versucht seine Liebe zu beschreiben weiss was gemeint ist.
In der Ruhe liegt die Kraft. Die Beruhigung des Denkens bringt diese Kraft hervor die uns und damit auch unser Denken verändert.

Je angefüllter wir mit Liebe sind, also das Seelenbewusstsein in Ruhe leben, umso weniger wird das Ego Zwietracht und Streit provozieren.
Streit und Zwietracht sind immer und ausschließlich Ausdruck eines ungeliebten Gemütszustandes, der noch mangelhaft mit dem Bewusstsein der Liebe ausgestattet ist.

Die Liebe zwischen zwei Menschen
lebt von den schönen Augenblicken.
Aber sie wächst durch die schwierigen Zeiten,
die beide gemeimsam bewältigen.
*Unbekannt*

Sogesehen ist die Sehnsucht nach Liebe eine subtile Bewegung unseres Selbst als Seele, welches durch Liebe seine Menschlichkeit zu erweitern sucht, also eine Veredelung des Gemüts anstrebt.
Diese Bewegung findet seinen Widersacher im Gemüt, was hier mit Ego bezeichnet wird und seiner Evolution, der Illuminatisierung durch Liebe, durch sich selbst im Wege steht.

Das Ego in zwei Menschen verhindert den Fluss der Liebe -diesen gemeinsam versuchten Wandlungsprozess unseres Gemüts- unterbricht den Strom durch das übliche mentale Durcheinander der angepassten Persönlichkeit, woraus dann auch Erwartungen an den Anderen angemeldet werden.

Erwartungen führen zu Enttäuschung wenn sie nicht erfüllt werden.
Erwartungen an Menschen zu haben, ist die Garantie eine Enttäuschung zu erhalten.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Garantiefälle gibt es jedoch immer.
Anderen gegenüber Erwartungen zu pflegen ist also suboptimal, man lebt besser wenn man nichts erwartet.

Der Anspruch darauf, ein Liebender zu sein, ist eine Erwartung, ein Anspruch des Egos diese Liebe selbst zu sein. Das schafft Enttäuschung und Leid, weil die Liebe eine Energie ist die niemand besitzen kann.
Lieben ohne etwas zu erwarten, lieben was auch immer der Andere tut, dass geht also immer besser desto menschlicher wir werden.
Dies gilt für eine Partnerschaft genauso wie in der Beziehung mit sich selbst.

Manchmal kommt es vor das wir uns unwohl fühlen weil man denkt man müsse einen Gemütszustand erreichen der so und so sei.
Und obwohl dieser Zustand schon in uns ist fühlen wir uns leer und ohnmächtig. Hier fehlt dem Gemüt die Besinnung auf das Wesentliche was uns ausmacht und erzeugt dadurch jeglichen Mangel in unserer Gefühlswelt.

Wir halten uns manchmal für nicht gut genug, um geliebt zu werden. In solchen Momenten ein Gegenüber zu haben, was gerade im Zustand der Liebe ist und uns -seine- Liebe zuteil werden lässt, in solchen Momenten sind wir dankbar und erleichtert, dass man uns trotz der eingebildeten Unzulänglichkeit einfach nur liebt. Diese Art von zwischenmenschlicher Vergebung geschieht ohne eine Erwartung vom Ego.

Von wem geliebt, oder wie lange, oder wann überhaupt und wenn warum nicht für immer, sind Fragen, die sich ausschließlich das Ego stellt.
Für die Liebe ist das völlig irrelevant. Das ergibt wiederum für das Ego  keinen Sinn, da es denkt, Liebe würde immer erst dann existieren, wenn es, das Ego, liebt.
Hier ist das Ego, dieses kleine Ich, mit seinen Anprüchen auf Liebe ganz vorn mit dabei und verlangt eine Erklärung warum dies irrelevant sein soll.
Nun, Liebe ist was sie ist. Sie zuzulassen geschieht durch das Loslassen, von dem Mentalkonstrukt und den Ideen darüber, wie man sich selber als ein Liebender sieht.

Die Liebe ist also unser Bewusstsein welches unser Ego wandelt und uns zu echten Menschen macht.
Wir brauchen uns nicht anstrengen diese Liebe zu werden; Die Liebe liebt uns ja schon; sie kann gar nicht anders.

Zu glauben, es wäre keine Liebe da, ist in den meisten Fällen eine Projektion unserer äusseren Persönlichkeit auf das innere Wesen.
Sie produziert eine realistische Grafik von dramatischen Szenen auf das Innere und vertieft mit emotionaler Hintergrundmusik aus der Vergangenheit, eine Leere in der Einsamkeit.

Sich als Ego zurücknehmen, von den Ansprüchen loszulassen etwas für die Liebe tun zu müssen, ausser sich dafür offen zu halten, wird die bedingungslose Liebe in uns, trotz der Widrigkeiten vom Ego, entfalten und sich ausweiten lassen. Je mehr das gelingt, umso leichter lieben wir uns selbst und damit alles um uns herum.
Das Leben als Seele hat sein Gemüt zum Freund und Wegbegleiter; "Ich Liebe Dich" fällt dann noch viel leichter.

Die Wahrheit ist: Wir werden immer geliebt.
Ob wir das nun zulassen oder nicht.

Wenn dir's in Kopf und Herzen schwirrt,
was willst du Bessres haben!
Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt,
der lasse sich begraben.
*Johann Wolfgang von Goethe*

Average: 5 (2 votes)
Kategorie: 

Lichtarbeit

on 23 Januar, 2016 - 17:23

Die Lichtarbeiter
die für Lichtnahrung
ihre Lichtarbeit verrichten
berichten mit ihren Lichtgedichten
über Wahrheiten die mit Lichtgeschichten
vorzeitig die Wahrheit vernichten.

So gesehen
im Lichte betrachtet
wird der Lichtarbeiter
ganz anders beachtet

Er scheint wie Licht
lebt und spricht
doch das wahre Licht
das ist er nicht

Ein Sonnenstrahl
gespiegelt auf das Ich
ist nicht das Licht
was Bewusstsein ist

Es ist das Licht
im kosmischen Raum
und in Wirklichkeit
nur ein seelischer Traum.

Eine illuminierte Raumgestalt
ewig alt
spielt sein Spiel
in Lichtgestalt

Lebt vom Bruchwerk eines Weltenspiegels
dies Ich und wurde dominant
durch seine dimensional gebannte Logik
erklärt uns die Gestalt den kosmischen Rand

Ich sage euch im Lichte
die Lichtarbeit die Ich verrichtet
ist keine Arbeit durch das Licht
es ist die Geschichte eines hellen Ich's
was hier die Arbeit mit Licht vermischt

Denn höre nun aufmerksam zu:
Licht ist nicht Arbeit
Arbeit ist kein Licht
denn die Wirkung der Schöpfung
kennt dieses Arbeiten nicht

Arbeit ist ein Begriff
nur für das kleine Ich
welches dabei ganz unbemerkt
jeden Spiegel in Stücke bricht

Im Taumel der Freude
völlig fasziniert
sich mit dem Lichtblitz identifiziert
erkennt das Ich es dadurch nicht
als das was es in Wahrheit ist

Nein! Nein!...so ist das nicht
sagt der Lichtarbeiter
ganz sicher wovon er spricht

Mein Bewusstsein ist das Licht
wie könnte es Bruchwerk sein
Licht ist doch Licht!

Beharrt auf seine Blitze
im hohen  Sternentanz
sieht nicht im seinem Glanze
wie es ist in einer Romanze

Der Geist sieht Licht ganz anders
er meint das sei verdreht
denn Arbeit sei das eine
aber das Nichts ihn etwas angeht

Arbeit ist das Knechten
eines kleinen Ich's
im materiellen Universum
umgeben von dem Nichts

Bewußtsein hat Nichts erschaffen
strahlt das Licht durchs Nichts
fällt ein ins kosmische Firmament
zersplittert in kleine Lichtgestirne
dazwischen, diese Finsternis ist

Aus ihr das kleine Ich verkündet
Der Sprung ist getan!
Wir Lichtarbeiter sind Diener
arbeiten nun nach Gottes Plan

Das Arbeit etwas mental irdisches ist
der Geist jedoch durch Bewußtsein handelt
und so doch gar nicht spricht
interessiert den Lichtarbeiter herzlich wenig
noch weniger als nichts

Die Lichtarbeit leistet
auch in Schichtarbeit
eine Arbeit die keine ist
denn Licht ist keine Arbeit
denn das Licht ist einfach Licht

Es ist durch Nichts gekommen
ohne ein Zutun des kleinen Ich
macht das Licht was es macht genauso
wie das mentale kleine Ich

Das Licht scheint in der Finsternis
und die Finsternis hat es nicht ergriffen

Diesen Akrobatenakt
aus der Finsternis ins Licht
bleibt die Schwierigkeit des Ich's
welches meint es sei das Licht

Hier wird der Lichtarbeiter
zum oben erwähnten Schichtarbeiter
der im Bergwerk sich mit Prana
also mit Lichtnahrung ernährt
und dabei den funkelnden Glitzerraum
zum allumfassenden Universum erklärt

Das kleine Ich sieht Arbeit
als etwas sehr wichtiges an
Drum lassen wir ab und stören es nicht
bis es endlich seine Arbeit getan

An Körperschaften verhaftet
ins irdische verliebt
in diese Wahrheit wirkt das Licht
hier wird es still im kleinen Ich

In dieser Stille wird es Licht
hier endet das Handeln als Ich
denn das Tun ist nun keine Arbeit mehr
das Tun wird da zur Pflicht

Das Pflichtgefühl als treibende Kraft
macht das Arbeiten zur Dienerschaft

Weil nun aber jeder ein Licht sein will
und ein Diener da steht nur ganz still
bleiben viele gern ein Licht
was regelmäßig in sich zusammenbricht

Ich bin gefallen also gehe ich
so spricht das kleine Ich

Der Diener wird gefallen
und freut darüber sich
*Gott sei dank; war das nicht Ich*

Average: 4 (1 vote)
Kategorie: 

Sturm auf den Kommandoturm

on 19 Januar, 2016 - 14:17

Ab dem Tag wo man durch Einsicht dem System seine Leistung verweigert, betritt man einen steinigen und mühevollen Weg der aus dem Moloch führt.

Was Malocher von denen halten, die das Malochen verweigern, ist oft anti-sozial und auch eine ängstlich neidische Reaktion auf den Mut, endlich mit dem sinnlosen Tun schluss zu machen.

Gesetze sind hier das Mittel um eine Weigerung des Mitmachens zu unterbinden.
Wer nicht mitmacht wird bestraft.
Das geht soweit, dass die Arbeitsverweigerung zu einer psychologischen Störung erklärt wird, obwohl es eine Störung der Psyche bewirkt wenn man jemanden in die Zwangsarbeit drängt.

Harz4 Bezieher müssen psychologische Untersuchungen ertragen und werden regelrecht manipuliert.
Nicht selten werden diese Leute einem Druck ausgesetzt, der ihre Würde gnadenlos mißachtet, was durch die Zwangsverordnung von Pharmazeutika auch noch verstärkt wird.

Die Würde ist schließlich für unantastbar erklärt und ist damit jedem Eingriff hilflos ausgeliefert. Ist jedoch die Würde als unverletzlich anzusehen, hätten die Gesetzemacher erklären müssen was die Würde ausmacht.
Das taten sie aber nicht und damit bleibt angeblich das Wort "unantastbar" per Gesetz der alleinigen Deutungshoheit einem Kommando unterstellt, dass ein Recht darauf besitzt, Menschen einer psychologischen Manipulation auszusetzen die zu dem Verlust ihrer Würde führt.

Für einen Schüler in einem indischen Ashram kann es bspw. richtig sein, die verschmutzen Latrinen zu reinigen. Hier wird seine "Würde mißachtet", weil es seinem höheren Selbstzweck dienlich ist.

Der Harz4 Empfänger muss Latrinen putzen damit er sein Obdach nicht verliert, auch die Mittel zur Nahrungsbeschaffung werden ihm sonst sanktioniert. Es ist nicht zu seinem höheren Selbstzweck gedacht dies für ein paar Cent zu tun, er bedient damit unter Zwang das Regelwerk einer Firma die Menschenhändlern gehört.

Unternehmer und Konzerne schaffen Plätze der Maloche um Profit zu machen.
Für die Interessen der Unternehmer schafft die Regierung gehorsame Menschen ran.
Der Ungehorsam einer Regierung gegenüber wird bestraft.
Dieses Unrecht in Reinform ist nicht mehr hinzunehmen, wenn man auf seine Würde besteht.

Was ist Würde?
Die Würde ist eine subjektive Wahrnehmung über sich selbst als Mensch.
Der Mensch ist ein eigenständiges Wesen und es kann kein Dritter, wie bspw. ein Arzt, darüber bestimmen ob die subjektive Gefühlswahrnehmung eine Verletzung der Würde ist oder nicht.
Niemand ausser man selbst kann darüber entscheiden ob etwas zumutbar ist oder nicht.
Jeder Eingriff in die Würde ist eine Menschenrechtsverletzung.
Man kann sich vieles bieten lassen. Aber man muss sich nicht alles bieten lassen.

Die Antwort darauf muss also in einem selber gefunden und dann verteidigt werden. Sie kann kein staatlich bezahlter Psychologe haben, er ist Personal der Menschenhändler.
Er vertritt die Interessen seiner Auftraggeber, wie es sich für einen Angestellten gehört. Er weiss ganz genau das er die Seite seines Schreibtischs wechselt wenn er es riskiert die Würde als das zu sehen was sie ist: Ein Menschenrecht welches unantastbar bleibt sobald die Würde auch eine ist.

Wenn es wirklich Grundrechte gibt müssen sie einen guten Grund haben.
Ist dieser Grund nicht auf die Freiheit des Menschen aufgebaut begründen Gesetze das Recht auf Unfreiheit.

Es ist egal wie diese Befehlsgewalt uns zum Gehorsam zwingen will, dass Kommando der Menschenhändler gilt nur für Menschen die ihre Würde nicht erkennen.
Die Würde ist eine subjektive Wahrnehmung über sich selbst als Mensch.

Der Weg in die Freiheit mag uns mühsam und steinig vorkommen, doch was soll er denn auch sonst sein. Ein Leben in Knechtschaft sichert nicht nur die Herrschaft über unsere Nachkommen, es ist ausserdem auch viel mühsamer und steiniger mit relativen Ergebnissen noch dazu.

Armut heisst: Arm an Mut!

Average: 4.3 (6 votes)
Kategorie: 

Im Namen der Gerechtigkeit

on 18 Januar, 2016 - 23:01

Die unabhängig Gerechten können die Ungerechten nicht entrechten, weil die Ungerechten Gesetze schaffen, die sie zu den Hütern der Gesetze machen, die sie, die Ungerechten, als die "Gerechten" erscheinen lassen.

Die abhängigen Gerechten meinen es wäre ein Verbrechen, die Ungerechten zu entrechten, weil sie denken es wären die Gerechten. Sie folgen den Gesetzen der Gesetzgeber, dem Recht der vermeintlich Gerechten, doch sind die Rechtsgeber die Rechtsbrecher -die Ungerechten in Gestalt der Gerechten.

Gesetze können gerecht sein. Das Recht kann gerecht sein. Ein wahrhaftig Gerechter ist gerecht. Unsere Gesetze sind keine Gerechtigkeit. Das gültige Recht ist keine Gerechtigkeit. Unsere "Gerechten" sind nicht gerecht. 
Schau genau und prüfe stets: Gerecht ist der, der Gerechtigkeit lebt.  
 

"Will man herausfinden, wer Gesetze macht, braucht man nur die Wirkung der Gesetze zu beobachten. Diejenigen, die Wohnungen bauen, dürfen die Wohnungen, wenn sie fertig sind, nur dann benutzen, wenn sie sich verpflichten, das Fünf- bis Zehnfache ihres Wertes zu zahlen; das heißt, wenn sie sich verpflichten, fünf- bis zehnmal so lang für eine Häusergesellschaft, für Banken, Grundstücksspekulanten und Besitzer von Mietshäusern zu arbeiten, wie für die Herstellung der Wohnung notwendig war. Wenn das Volk die Macht hätte, welche nach dem Grundgesetz von ihm ausgeht, hätte es nicht Gesetze gemacht, die dieselbe Auswirkung haben wie ein Raubüberfall. Auf die Aussagen des Grundgesetzes kann man sich einfach nicht verlassen. Das Grundgesetz lügt."
Ernst Alexander Rauter
No votes yet
Kategorie: 

Gemeinsam gegen Fremdherrschaft

on 15 Januar, 2016 - 15:31

Der Krieg gegen die Menschlichkeit ist ein Plan,
gemacht von Herrschen durch Beihilfe vom Untertan.

Psychoterror und Schändung der Würde hat System,
welches die Menschen als Recht und Gesetz verstehen.

Von Menschenhändlern und Tyrannen unterdrückt,
arbeiten die Menschen in Knechtschaft wie verrückt.

Im Motor der Regierungsmaschinerie laufen sie wie geschmiert,
bei einer Störung werden sie eliminiert.

Wer macht Gesetze und ändert sie nach Bedarf?
Du nicht und trotzdem sind sie scharf!

Mit Recht und Gesetz wird unser Leben bestimmt,
wobei die rechtliche Grundlage in der Lüge versinkt.

Wir entdecken darin Schlupflöcher wie ein genialer Advokat,
doch in Wahrheit ist es ein strategischer Verrat.

Unter lautstarkem Parolengetöse der Meinungsartillerie,
folgen wir den Hoffnungslichtern immer tiefer in die Maschinerie.

Im Krieg ist jedes erdenkliche Mittel recht,
die Hoffnung beruhigt hier den ängstlichen Knecht.

Die Gesetzgeber haben uns das Recht genommen,
mit dem Grundgesetz gibt es für uns also kein entkommen.

Wir als Untertanen in einer Menschenschlacht,
müssen zusammenstehen gegen diese Fremdherrschaft.

Es ist Krieg!

Auf die Erfahrung von fähigen Feldherrn sollten wir ruhig mal achten,
damit wir uns am Ende nicht selber schlachten.
 

In dem Buch: "Die Kunst des Krieges" sagt uns der General und Militärstratege Sunzi folgendes:

Lasse ein Schlupfloch frei, wenn du eine Armee umzingelst. Das bedeutet nicht, daß es dem Feind erlaubt wird zu fliehen. Der Grund ist, ihn glauben zu machen, daß es einen Weg in die Sicherheit gibt, um ihn daran zu hindern, mit dem Mut der Verzweiflung zu kämpfen.
Denn du darfst einen verzweifelten Gegner nicht zu hart bedrängen.

Auf unser Grundgesetz angewand, welches vom US Gouverment so genehmigt wurde, kann man sagen:
Wenn du ein Volk bestimmst, formuliere das Grundgesetz an den Stellen die Deine Herrschaft legitimieren undurchsichtig. Das bedeutet nicht, dass es dem Volk erlaubt wird Dich durch seine Erkenntnisse zu entmachten. Der Grund ist, es glauben zu machen, daß es dank seiner Interpretationen einen Weg in die Sicherheit gibt, um es daran zu hindern, mit dem Mut der Verzweiflung zu kämpfen.
Denn du darfst ein verzweifeltes Volk nicht zu hart bedrängen.

No votes yet
Kategorie: 

Die große Depression

on 8 Januar, 2016 - 15:18

Mit der großen Depression ist hier nicht die Weltwirtschaftskrise von 1929-39 gemeint.
Wir sprechen hier von der großen Depression die sich bei vielen, nennen wir sie die „Aufgewachten“, früher oder später einstellt. „Aufgewachte“ meinen jene Menschen, die den Fehler im System durchschaut haben. Dieses Durchschauen führt in der Konsequenz dazu, sich dem System mehr und mehr zu entziehen. Man wechselt von der Vollzeitsklaverei zur Teilzeit- oder Mini-Sklaverei um dem System nicht mehr so viele Steuern zahlen zu müssen; man wird lieber arbeitslos, anstatt sich weiterhin als Lohnsklave ausbeuten zu lassen; man wird nicht nur arbeitslos, sondern verzichtet auch auf sämtliche „soziale“ Leistungen die ohnedies nur an diverse Nötigungen gekoppelt sind und schlägt sich irgendwie durch.

Diese Formen der Systemverweigerung haben eines gemein: Es steht weniger bis gar kein Geld mehr zur Verfügung. Das klingt zunächst nicht sonderlich tragisch, denn „Aufgewachten“ ist Geld zuwider, schließlich sehen sie darin eines der größten Übel. Nichtsdestotrotz bleibt immer eine gewisse Abhängigkeit vom Geld bestehen, egal wie sehr man es nun verabscheuen mag. 

Befragt man Suchmaschinen zum Thema „Geldfreiheit“ oder „geldfrei leben“ wird man schnell auf die Familie Fellmer* stoßen. Die Fellmers leben geldfrei, womit gemeint ist, dass sie selbst kein Geld in die Hand nehmen. Die Wohnung in der sie leben, erhalten sie gegen Arbeitsleistung und alles was sie sonst noch brauchen liefert ihnen die Wegwerfgesellschaft. Dabei ging es den Fellmers weniger darum kein Geld mehr zu verwenden, sondern mit ihrer Lebensweise auf die unfassbare Verschwendung unserer Konsumgesellschaft aufmerksam zu machen. Strikt betrachtet leben die Fellmers nämlich gar nicht geldfrei, obwohl sie schon seit Jahren kein Geld mehr angerührt haben. Strikt betrachtet ist ihre Lebensweise genauso von Geld abhängig, wie alles in der sogenannten westlichen Welt von Geld abhängig ist. 
Ohne Geld gäbe es nämlich keine Wegwerfgesellschaft; in den Mülltonnen würden sich keine genießbaren Lebensmitttel finden, hätte nicht irgendjemand Geld aufgewendet um diese zu produzieren, zu kaufen bzw. letztendlich wegzuwerfen . Es gäbe noch nicht einmal ein Dach über dem Kopf, gäbe es nicht jemanden der eine Unterkunft besitzt für die er regelmäßig die dafür festgesetzen Steuern entrichtet. Kein Geld mehr zu benutzen macht einen noch lange nicht frei von Geld, denn eine wahre Geldfreiheit basiert auf absoluter Autarkie, die in der westlichen Welt so gut wie nicht umsetzbar ist, da hier alleine schon das Eigentum verpflichtet weil es eben Geld (Grundsteuer) kostet. Es ist noch nicht einmal erlaubt in die Wälder zu ziehen und sich dort selbst zu versorgen, da es keinen Wald gibt, der niemandem gehört und es wiederum kein Eigentum gibt, dass nicht irgendwelchen Vorschriften und Regelungen unterliegt. Derartiges wäre nur mit Duldung und dem Gutdünken der lokalen Obrigkeiten möglich und selbst dann lebt man immer mit dem Risiko, dass man im Fall der Fälle das Gesetz gewiss nicht auf seiner Seite hat. Es bleibt das Resümee: In hyper-regulierten Staaten, wie hier in Europa, ist die absolute Freiheit von Geld ein komplettes Hirngespinst. Denn hier gilt tatsächlich: Nichts ist umsonst!

Aber wenn man nicht frei von Geld leben kann, kann man dann mit Geld frei leben? Viele setzen Geld mit Freiheit gleich und selbst wenn man die Welt nur oberflächlich betrachtet erkennt man prompt, dass da wohl was dran sein muss. Mit viel Geld stehen alle Türen offen. Kaum etwas ist unerreichbar, denn schließlich steigt mit dem Geldvermögen auch die Macht. Geld bedeutet in diesem System nicht nur die beinahe uneingeschränkte Freiheit alles zu tun was man möchte, Geld bedeutet auch die Macht zu haben, beinahe alle und alles nach seinem Geschmack schalten und walten zu können. Geld macht frei, viel Geld macht freier und ganz viel Geld macht frei von allem, nur nicht von Gier.

Genau hier kommen wir wieder auf unsere „Aufgewachten“ zurück. Aufgewachte Menschen haben erkannt, dass Macht, im Sinne von viel Geld besitzen bzw. über viel Geld verfügen können, korrumpiert, weswegen sie in der Regel kein Geld anstreben. Über Jahre hinweg haben sie sich dem System sukzessiv entzogen; haben gelernt alles zu hinterfragen; haben ihre Versicherungen gekündigt und ihr Auto stehenlassen; haben ihre Steuerausgaben und ihren Konsum auf ein Minimum reduziert; haben Eigenverantwortung für ihre Gesundheit übernommen; haben angefangen Dinge wieder zu reparieren und selber zu machen; haben die unglaubliche Bereicherung eines minimalistischen Lebensstils zu schätzen gelernt und sind der Frage auf die Spur gekommen was im Leben wirklich zählt: Geld ist es gewiss nicht.

Früher oder später gelangt jedoch ein jeder zu der Erkenntnis, dass eine komplette Freiheit von Geld hier nicht umsetzbar ist und mit dieser Erkenntnis stellt sich oftmals auch die große Depression ein.
Während sich die einen auf eine Weise wie die Fellmers arrangieren, haben andere das Glück von Gönnern bei ihrem gelebten Systemboykott unterstützt zu werden. Sie gelten als Paradebeispiele dafür, wie einfach es doch ist dem System zu entsagen. -Die Helden des friedlichen Widerstands! Und das sind sie auch, aber das sind alle die diesen Weg beschreiten, auch wenn es nicht so schön am Schnürchen läuft.

Manche dieser Helden leben auf dem Land, wo das Verschwendertum (zum Glück) noch keine so großen Ausmaße angenommen hat, um darauf eine Existenz aufbauen zu können. Sie haben kein regionales Netzwerk von Gleichgesinnten und keine Gönner die ihren Protest in Form der Systemverweigerung applaudierend und finanzkräftig unterstützen. Allenfalls haben sie Familie oder Freunde die im schlimmsten Fall unter die Arme greifen aber manchmal fehlt oder verschwindet selbst dieser Rückhalt und allerspätestens dann darf gewählt werden: Gosse oder zurück ins Sklavendasein.

Nur weil etwas Geld fehlt oder keine Unterkunft gegen Arbeitsleistung gefunden werden kann, treibt es so manchen Aufgewachten zurück in die Konformität der Untertanen.

Daran verzweifeln viele, denn für einen aufgewachten Menschen ist der Wiedereintritt in einen stumpfsinnigen Vollzeitsklavendienst, den man nur wegen des Geldes macht, mit Selbstverrat gleichzusetzen.
All die Zeit, die man mit der Loslösung aus den Systemzwängen, der Befreiung aus der Indoktrination und der Entwicklung seiner selbst verbrachte, umsonst? Alles nur um sich wieder zurück in die Höhle des Löwen zu begeben, aus der man dann womöglich wieder genau so angepasst und manipuliert hervorgeht wie man es damals war, bevor man anfing aufzuwachen? 

Ist denn hier für die meisten noch nicht einmal ein Mindestmaß an ohnedies schon kompromissbereitem Systemboykott möglich? Ist gelebter, friedlicher Widerstand etwa ein Privileg? Ein Privileg Weniger, die einfach nur das Glück, Karma, Schicksal oder was auch immer haben, um ihre Ideale wenigstens ansatzweise leben zu können?
Es scheint fast so, doch wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg und jeder verzweifelte Aufgewachte ist gut beraten sich diese allseits geläufige Weisheit ins ständige Bewusstsein zu rufen. 
Dieser Text ist schließlich nur entstanden, weil mich dieses Thema persönlich betrifft und ich ganz genau weiß, dass es da draußen viele, viele, wunderbare Seelen gibt, die sich hier angesprochen fühlen. Aufgewachte, die schon so vieles erkannt, gelernt und erfahren haben. Die das Gefühl kennenlernen durften, den richtigen Weg zu beschreiten und dennoch kurz davor stehen, zurück in den Sumpf zu springen.
Laßt uns die Glegenheit nutzen, um uns auszutauschen, zu motivieren und uns gegenseitig zu beflügeln.
Jeder ist herzlich eingeladen die Kommentar-Funktion zu nutzen um dort Erfahrungen, Erlebnisse, Anregungen, Ideen, Tips & Tricks, sowie Hilfs-Angebote & -Gesuche zu hinterlassen.

Artikel und Dokus zum Thema "geldfrei"
Verzeichniseinträge zum Thema "geldfrei"

 

*Anmerkung: Die Fellmers haben ihren Geldstreik inzwischen leider beendet: http://www.raphaelfellmer.de/2015/11/20/ende-des-geldstreiks/

 

Average: 5 (1 vote)
Kategorie: 

Der Wurm im Styropor

on 29 November, 2015 - 19:23

Styropor galt bislang als nicht biologisch abbaubar, doch Forscher von der Stanford University entdeckten kürzlich, dass Mehlwürmer offenbar in der Lage sind Styropor in völlig ungiftige, biologisch abbaubare Substanzen zu verstoffwechseln. Genaugenommen sind es Bakterien im Verdauungstrakt der Tiere, die den Kunststoff aufschließen. Während einer einmonatigen Testphase verfütterten die Forscher Styropor an Mehlwürmer, wobei eine Menge von 34 - 39 Milligramm Kunststoff pro Wurm und pro Tag aufgenommen wurde. Sie stellten während dieser Zeit keine gesundheitliche Verschlechterung bei den Tieren fest und wie bereits erwähnt fanden sich keine Giftstoffe in ihren Exkrementen. 
Spektrum hatte im Oktober '15 darüber berichtet.

Der Youtuber MrTeslonian hat nun ein spannendes Experiment gestartet:

Er verfüttert Styropor gemeinsam mit Lebensmittelabfällen an Mehlwürmer. Diese Mehlwürmer verfüttert er wiederum an die Fische in seinem Aquaponik-System, wobei deren Exkremente als Dünger für die Frucht- & Gemüse-Pflanzen verwendet werden. Dieses Obst und Gemüse will er anschließend auf etwaige Giftstoffe überprüfen.
Die Stanford-Wissenschaftler stellten zwar bereits fest, dass der Kot der Mehlwürmer gut als Nährsubstrat bei der Pflanzenzucht eingesetzt werden könnte, doch kann eine einmonatige Untersuchung niemals ausreichen, um die Sicherheit eines Verfahrens zu gewährleisten. Umso besser also, wenn sich irgendwelche Science-Nerds mit diesem Thema beschäftigen und ihre Erkenntnisse der Öffentlichkeit zukommen lassen.
Sollte sich in Zukunft zweifelsfrei bestätigen, dass das von Mehlwürmern verstoffwechselte Styropor wirklich nur gewöhnlicher Kot ohne Giftsoffanreicherungen ist, und die Mehlwürmer garantiert keinen Schaden durch den Verzehr des Kunststoffes erleiden, wäre das eine Sensation. Der bereits vorhandene Styropormüll könnte quasi renaturalisiert und als ordinärer biologischer Abfall der Natur zurückgeführt werden. Und jeder könnte mit einer eigenen Mehlwurmzucht dabei helfen!

Selbstverständlich hätten wir damit unser Müllproblem noch nicht ansatzweise gelöst, da Styropormüll ohnehin nur einen relativ geringen Anteil ausmacht. Es ist unerlässlich, Müll gänzlich zu vermeiden und nur mehr Abfälle zu produzieren, die in der Lage sind zu verrotten oder effizient wiederverwendet werden können. Weiters ist es notwendig Verpackungen aller Art so gut es geht zu vermeiden und die Produktionsmittel auf ein absolutes Minimum zu beschränken.
Doch selbst wenn diese Empfehlung umgesetzt werden würde, gäbe es immer noch den bereits vorhandenen Müll, der mancherorts ganze Landstriche überzieht, Gewässer verunreinigt, sich im Meer bereits zu einem neuen Kontinent formiert hat und von Minute zu Minute anwächst.
Dieser Ansatz mit den Mehlwürmern könnte eine echte Lösung sein, denn spinnt man diese Idee weiter, eröffnen sich folgende Fragen:

  • Können Mehlwürmer auch andere Kunststoffe verdauen?
  • Wenn genaugenommen die Verdauungstrakt-Bakterien der Mehlwürmer für die Aufspaltung des Styropors verantwortlich sind, wäre die Zersetzung nicht auch ohne den Wurm, allein auf bakterieller Ebene, möglich?
  • Kommen diese Bakterien auch irgendwo sonst in der Natur vor?
  • Gibt es vielleicht sogar Bakterien, die in der Lage sind Giftmüll oder radioaktiven Müll in ein natürliches Substrat zu transformieren?
     

Average: 5 (2 votes)
Kategorie: 

Bio? Gas

on 4 Mai, 2015 - 11:52

"Energie aus nachwachsenden Rohstoffen", das klingt zunächst sehr positiv. Schließlich muss es wesentlich besser sein, Energie aus Quellen zu beziehen die sich innerhalb eines absehbaren Zeitraums wieder regenerieren, als sie aus fossilen Rohstoffen zu gewinnen. Kaum jemand konnte sich damals, als "Erneuerbare Energie" zum großen Thema wurde ausmalen, dass sie so destruktiv und umweltfeindlich eingesetzt werden könnte wie es heute der Fall ist.
Wälder werden auf Teufel komm raus gerodet, um den steigenden Bedarf am nachwachsenden Rohstoff Holz zu befriedigen.
Holz Raubbau an den Wäldern
Biogasanlagen werden gebaut, die minimalistischen Sicherheitsansprüchen unterliegen und regelmäßig natürliche Gewässer verseuchen und zu allem Überfluß auch noch mit pflegeintensiven (Dünger, Pestizide), bodenzehrenden, essbaren Nutzpflanzen, wie z.B. Mais oder Getreide betrieben werden.
Biogas und Gewässer
Biogas und Lebensmittel

Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2012 fügte die deutsche Regierung dem ganzen eine weitere Absurdität hinzu: Grünschnitt aus der privaten und öffentlichen Garten- und Parkpflege gilt seitdem nicht mehr als nachwachsender Rohstoff, sondern als Abfall.
Für Betreiber von Biogasanlagen heißt das, sie verlieren u.U. ihren Bonus für nachwachsende Rohstoffe, wenn sie besagten Grünschnitt verwenden. Zugelassen ist nur mehr Grünschnitt der von deklarierten landwirtschaftlichen Flächen stammt.
Quelle: Passauer Neue Presse

Man schmeisst das Gras von landwirtschaftlichen Flächen also lieber in eine Biogasanlage, anstatt die Viehcher damit zu füttern, denn die stopft man mit teuer importiertem Gensoja und Pharmazeutika voll. Gleichzeitig verzichtet man auf den kostenlosen Grünschnitt der in der privaten und öffentlichen Garten/Park-Pflege anfällt. Und weil so eine Biogasanlage regelmäßig Füllstoff braucht, mäht man die Wiesen halt noch früher, öfter und länger und pfeifft mal wieder auf Biodiversität, Naturschutz und die sogenannte Nachhaltigkeit.

Dabei wäre die Energiegewinnung mit Biogas eigentlich recht sinnvoll, insofern man sie denn sinnvoll einsetzen würde.
Doch leben wir in einer verkehrten Welt, in der Wörter wie "erneuerbar", "nachhaltig" oder "regenerativ" in ihrer Bedeutung völlig verzerrt sind. Man streicht einfach alles grün an und agiert in der üblichen Manier: geldgeil, korrupt und skrupellos.
 

Average: 5 (1 vote)
Kategorie: 

Seiten

Dir gefällt dieser Blog und Du willst uns unterstützen? Klicke HIER